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DER TREFF FÜR DIE BIOGAS-
BRANCHE IN BAYERN
15. September 2022
Joseph-von-Fraunhofer-Halle
09:00 bis 17:00 Uhr
 
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Erste Impressionen vom 3. Bayerischer Biogas-Branchentreff

Grußwort Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger

3. Bayerischer Biogas-Branchentreff in Straubing

(16. September 2021)

 

Bioenergie ist schon heute ein zentraler Pfeiler unserer Energieversorgung: mit mehr als 50 Prozent stellt Sie den größten Anteil der Erneuerbaren Energien in Bayern. Und auch bundesweit nimmt der Freistaat mit über 2500 Biogasanlagen den Spitzenplatz bei der Biogaserzeugung ein.

 

Unser Ziel ist es, die den Ausbau der Biomassenutzung in Bayern weiter konsequent voranzutreiben. Wir wollen die rechtlichen Rahmenbedingungen gezielt verbessern, um gerade neuen Nutzungsmöglichkeiten Raum zu geben. Deshalb haben wir uns bei der Novelle zum Erneuerbaren Energien Gesetz 2021 und bei dessen Nachbesserung sowie beim Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote mit Nachdruck und Erfolg für die Stärkung der Biomassennutzung eingesetzt. Sowohl für die Errichtung als auch für den Weiterbetrieb von Biomasseanlagen steht nun ein großes Ausschreibungsvolumen zur Verfügung. Durch Nachbesserungen beim Flexibilitätszuschlag wird zudem die flexible Fahrweise von Anlagen wieder unterstützt und so deren Wirtschaftlichkeit erhalten. Auch die flexible Fahrweise von Güllekleinanlagen wird nun endlich vergütet und darüber hinaus eine Anschlussregelung ohne Ausschreibung eingeführt. Weitere wesentliche Verbesserungen sind zudem die Erhöhung der Treibhausgasminderungs- Quote bis 2030 auf 25 Prozent sowie die Anerkennung der Wasserstofferzeugung aus Biomasse als Treibhausgasminderung.

 

Biomasse ist vielfältig. Sie kann in zahlreichen Bereichen die Energiewende entscheidend voranbringen und nachhaltig zum Klimaschutz beitragen. Ein besonderer Vorteil von Biogasanlagen liegt in ihrer Flexibilität. Sie sind in der Lage, Strom und Wärme je nach Bedarf bereitzustellen, gerade im Winter, wenn die Sonne und der Wind nur wenig Energie liefern. Zudem können die Anlagen Biomethan ins Gasnetz einspeisen, das dann wiederum als Energiespeicher für die Bereitstellung von Strom sowie Wärme oder im Verkehr zur Verfügung steht. Der fortschrittliche Biokraftstoff Biomethan aus Gülle und Reststoffen trägt so in zweifacher Weise zur Treibhausgasminderung bei: durch Methanvermeidung einerseits und als alternativer Kraftstoff andererseits.

 

Werden Biogasanlagen als Bioraffinerien genutzt, können nachwachsende Rohstoffe zu Düngemitteln, Grundchemikalien, Fasern oder Lignin für die Industrie verarbeitet werden. Die Reststoffe werden anschließend wieder zur energetischen Verwertung in der Biogasanlage eingesetzt. Auch dieser Prozess erhöht die Wertschöpfung der Anlagen und damit zugleich die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Gleichzeitig entwickeln wir auf diesem Weg auch die bayerische Bioökonomiestrategie gezielt weiter.

 

Bayern ist Keimzelle für neue Biogastechnologien in Deutschland und weit darüber hinaus. Als High-Tech-Standort dient der Freistaat gerade im Bioenergiebereich häufig als Blaupause für Entwicklungen in anderen Ländern. Um das Potential der Bioenergienutzung künftig noch weiter zu heben, unterstützen wir auf diesem Feld auch in diesem Jahr wieder mit Forschungsmitteln in Höhe von rund 4 Millionen Euro. Und es freut mich besonders, dass gerade hier in Bayern immer wieder Ideen für neue Anwendungen entstehen.

 

Die Bioenergie wird in Zukunft in verschiedenen Funktionen eine Schlüsselrolle spielen. Ich bin überzeugt: die bayerische Biogasbranche ist mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer international sichtbaren Innovationskraft für diese Zukunftsaufgaben bestens gerüstet.

 

Heute wünsche ich Ihnen beim 3. Bayerischen Biogas-Branchentreff interessante Fachvorträge, konstruktive Gespräche und spannende Diskussionsrunden.

  

Hubert Aiwanger, MdL

Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Stellvertretender Ministerpräsident

Grußwort C.A.R.M.E.N. e.V. Straubing
Robert Wagner, Abteilungsleiter Biogas & Mobilität

Nun ist es soweit: Die Biogasbranche blickt wieder nach vorne!


Dabei ist das nicht Zweckoptimismus, sondern begründet: Lange hat es gedauert - nun hat man auch in der Gesellschaft richtiger Weise erkannt, dass eine Energiewende ohne Biogas schlicht nicht machbar ist.

Das Bundeskabinett und der Bundesrat wollen bald höhere Vergütungen für Neu- und Bestandsanlagen möglich machen sowie Flexibilität weiter und teils besser belohnen.

  • So verhält es sich auch mit der Sonderausschreibung für Biomethan-BHKW im Süden der Republik: In naher Zukunft werden alle Atomkraftwerke abgeschaltet sein - insbesondere Biomethan-BHKW südlich des Mains sollen für zusätzliche Strom-Erzeugungskapazitäten sorgen. Um keinen Unmut aufkommen zu lassen: Das zugehörige Biomethan kann in ganz Deutschland erzeugt und eingespeist werden.
  • Die Schwerlastverkehrsbranche will und braucht LNG (Liquefied Natural Gas) - aber nur, wenn es bio ist.
  • So manche Busflotte in Städten wurde (z.B. Augsburg) und wird (z.B. in Straubing) aus Emissionsgründen auf Bio-CNG (Compressed Natural Gas) umgestellt.
  • Die Gaswirtschaft denkt sehr intensiv darüber nach, wie es möglich wird, nur noch erneuerbares Gas zu verkaufen. Dabei ist ihnen das gute alte Biomethan lieb und teuer. Nicht zuletzt geht das auf deutschem Hoheitsgebiet geförderte fossile Erdgas absehbar seinem Ende zu.
  • Es war lange nicht denkbar, aber sogar bei der CO2-armen Bewirtschaftung von Gebäuden kann Biomethan angerechnet werden über das Gebäudeenergiegesetz GEG.

Sie werden zutreffend sagen: "Hamm mir eh´ immer g´wusst und g´sagt." Darum ist jetzt der Zeitpunkt anzupacken und die Verbesserungen in die Praxis zu bringen und so die Energiewende voranzubringen. Anspruch des 3. Bayerischen Biogasbranchentreffs auf der Messe in Straubing ist es, dass aktuelle und zukünftige Betreiber, über die neuesten Firmenkonzepte und über alles was man wissen muss, informiert werden - damit die Energiewende auch betriebswirtschaftlich passt.


Robert Wangner

Abteilungsleiter Biogas & Mobilität

C.A.R.M.E.N. e.V.

Messethemen 2021

  • Biogasanlagen-Komponenten
  • Fermenter
  • Wäge- und Einbringtechnik
  • Rührtechnik
  • Pumptechnik
  • Gasspeicherung, Gasreinigung,
  • Gasaufbereitung
  • Mess- und Steuertechnik
  • BHKW
  • Rohrleitungen
  • Planen und Folien
  • Sicherheitstechnik
  • Betriebsstoff
  • Gärrestaufbereitungstechnik
  • Netzanbindungen Gas und Strom
  • Verfahrenstechnologien
  • Forschung und Wissenschaft
  • Dienstleistung
  • Repowering
  • ... und vieles mehr! 

Vortragsprogramm und Ausstellerübersicht 

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Wissenswertes 

Auf und Abbauzeiten

Aufbauzeiten:                         

Mittwoch    

15.09.2021 10.00 – 18.00 Uhr

Abbauzeiten:                        

Donnerstag  

16.09.2021  17.00 – 19.00 Uhr

Freitag

17.09.2021  8.00 – 11.00 Uhr


Öffnungszeit:

16. September 2021
9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise*

Freier Eintritt

Teilnahme nur mit Registrierung!

Siehe Button am Seitenanfang



Veranstaltungsort  NEU!

Joseph-von-Fraunhofer-Halle

Am Hagen 75

94315 Straubing



Parkplätze

Es stehen ausreichend kostenlose Besucher- und Ausstellerparkplätze zur Verfügung.







Veranstalter

Birgit Zwicklinski
Promotion- und Eventagentur
Gadelander Straße  172, 24539 Neumünster
Telefon: +49 4321 697 997 0
Email: info@fabrik10.de
Web: www.fabrik10.de
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